Tiptop Tipps: São Miguel

Schönen guten Tach! Warum ich auf die Azoren geflogen bin? Peinlich, aber wahr: Weil ich noch nie von ihnen gehört hatte. Klar, ich kannte das Azoren-Hoch aus den Wetternachrichten, aber ich hatte mir einfach nie Gedanken darüber gemacht, dass „dieses Azoren“ tatsächlich ein realer Ort sein könnte. Erdkunde-Birni halt.

Natürlich heißt es nicht „dieses Azoren“, sondern DIESE Azoren, denn dahinter verbirgt sich ein portugisisches Inselarchipel mitten im Atlantik, zu dem neun größere und ein paar kleinere Inseln zählen. Ich habe im Dezember letzten Jahres eine Woche auf São Miguel, der Hauptinsel des Archipels, verbracht und mich ratzefatz in die sanfte Wildheit dieser Insel verschossen. (Und ja, ich weiß, dass „sanfte Wildheit“ ein Widerspruch zu sein scheint, aber in meinem Kopf ergibt das Sinn!) Zuvor hatte ich irgendwo gelesen, dass man sich São Miguel als eine Mischung aus Hawaii und Island vorstellen sollte. Das klingt ziemlich super und ziemlich bekloppt, aber nach meinen 7 Tagen dort weiß ich tatsächlich genau was damit gemeint ist, auch wenn man dieser Beschreibung meiner Meinung nach noch einen guten Schuss Irland hinzufügen müsste, denn São Miguel ist vor allem eins: GRÜN!

Und sonst so? Schwarze Strände, qualmende Felsen und brodelnde Böden, Vulkankraterseen, Wasserfälle, paradiesische Thermen und Thermalquellen, sagenhafte Wetterumschwünge, tosendes Meer, botanische Gärten, bunte Häuschen, traumhafte Küstenstraßen, reizende Mini-Kirchen, Leuchttürme, Windmühlen, Palmen und ganz viele Kühe. Alles einfach nur HACH!

Diese kleine Insel kommt mit einer so unglaublichen Vielfältigkeit daher, dass man getrost von einem richtigen Naturspielplatz sprechen kann. Dazu trägt auch das Wetter eine Menge bei, denn das spurtet in einem solch rasanten Tempo über die Insel, dass man binnen einer Minute mit Nebel, Regen und Sonne zu tun bekommen kann. Am besten kann man sich das Wettertänzchen von einer der vielen Klippen über dem Atlantik anschauen. Ich stand immer wieder einfach nur mit dem Rücken zum Meer und habe den Kopf von rechts nach links wandern lassen, um in meinem 180-Grad-Sichtfeld den Wolken dabei zu zugucken wie sie auf wenigen Kilometern ganz viel Wetter kreieren. Ja, auf den Azoren gibt es nicht einfach nur ein Wetter. Da gibt es viele Wetter! Und wenn man richtig steht, kann man verschiedene Wetter gleichzeitig sehen. Total abgefahren – und je nach Windaufkommen sogar teilweise wie im Zeitraffer-Modus zu bestaunen.

Also allein schon wegen der vielen Wetter sollte man auf die Azoren fliegen. Stellt Euch mal vor, was Ihr da für tolle Urlaubpostkarten schreiben könntet:

Liebe Omma, sitze grad mit Wellenrauschen in den Ohren an der Nordküste São Miguels und bewundere das viele Wetter! Hast Du schon mal Nebel, Regen und Sonne gleichzeitig nebeneinander gesehen? Schöne Grüße von 10.000 Kühen und mir! Dein Pupsi!

Also, Hawaii, Island, Irland und ganz viel Wetter. Kommen wir nun zu meinen Highlights bzw. zu den Orten, die ich gerne besten Gewissens empfehlen möchte, falls Ihr São Miguel unsicher machen wollt:

Praia dos Moinhos

Zu deutsch: der Strand der Mühlen – obwohl dort keine Mühlen zu sehen sind. Dieser Strand zählt zu den Geheimtipps der Insel, da er recht versteckt in einem winzigen Dörfchen liegt. Dieses Dörfchen ist so winzig, dass man dort nur schwerlich einen Parkplatz findet und so traben dort folgerichtig auch nicht die großen Tourimassen rum. Der schwarzsandige Strand wird zu beiden Seiten von Klippen begrenzt, es gibt keinen Verleih von Liegestühlen oder irgendeinen anderen Touri-Heckmeck. Es gibt einfach nur diesen wunderbar schwarzen Sand und den Atlantik. Na gut, da war noch ein kleines Strandrestaurant, aber das hatte im Dezember geschlossen. Ich hatte das Glück, direkt am Praia dos Moinhos (…ich kann nicht anders, ich muss es einmal sagen: Ich muss da immer an „Guten Morgen, Ihr Huren!“ denken. Verzeihung!) meine Unterkunft gebucht zu haben, so dass ich die ganze Zeit den Strand im Blick hatte. Ich kam mir vor wie eine kleine Meeresherrscherin, die ihr Reich fast durchweg für sich allein hat. Nur ganz selten verirrte sich mal ein Mensch dorthin, um den Wellengang zu bestaunen. Aber Achtung: Ich rede vom Dezember! In der Hochsaison mag sich das dann doch vielleicht ein klein wenig anders verhalten.

Parque Natural da Ribeira dos Caldeiroes

Wasserfälle, Naturspringbrunnen, heiße Quellen, kleine Wassermühlen, tropisches Grün, verschlungene Wege, schöne Picknickplätze, geschwungene Steintreppen, eine kleine Lagune…alles sehr liebevoll von Menschenhand angelegt. Das betone ich extra, damit kein falscher Eindruck entsteht. Es handelt sich um eine kleine, sorgfältig gepflegte Parkanlage (keine Eintrittskosten!) und nicht um pure Wildnis.

Im Zuge meiner Onlinerecherche kamen mir Bewertungen anderer Besucher unter, die allesamt nach „ganz okay, aber kein Hammer“ klangen. Wer aber auch an kleinen Details Freude hat und nicht immer das große Spektakel sucht, dürfte sich hier – wie ich – sehr wohl fühlen. Allein in der Mini-Lagune habe ich bestimmt ein Stündchen rumgesessen und mich über das Wasserplätschern gefreut – bei wärmeren Temperaturen wäre ich dort unheimlich gerne schwimmen gegangen.

Es gibt auch ein kleines Restaurant, aber das habe ich nicht besucht. Mir haben die vielen schönen Picknickplätze für mein Bütterken vollkommen gereicht. Der Chef-Wasserfall begrüßt einen übrigens schon direkt am Eingang am Parkplatz des Parque Natural da Riberia dos Caldeiroes . Man kann, wenn man keine Angst vor glitschigen Steinen hat, direkt zu seinem Fuß dackeln. Zwar ist dieser Wasserfall kein gigantischer Riese, aber ich fand ihn trotzdem toll – schon allein, weil ich so nah ran kam. Die lustige Deko ist übrigens der Weihnachtszeit geschuldet…alle aufm Weg zum Jesuskindchen.

Caldeiras das Furnas

Diese Schwefelquellenlandschaft ist zwar ein echter Stinker, aber daran gewöhnt man sich sehr schnell. Direkt am wunderschönen See Lagoa das Furnas gelegen, kann man hier 22 geothermale Quellen bewundern, denen unterschiedlichste heilende Eigenschaften nachgesagt werden. Es brodelt und blubbert…und stinkt, aber der Geruch ist wirklich auszuhalten.

Mich hat am meisten die Tatsache fasziniert, dass viele lokale Restaurants diesen Ort als eine Art Ofen benutzen. So werden Kochpötte mit traditionellen Gerichten in den Boden herabgelassen, um dem Essen für mehrere Stunden eine „besondere Garzeit“ zu gönnen. Die Restaurants holen die Töpfe dann wieder ab und servieren die Speisen in ihren eigenen Räumen.

Auch Maiskolben werden hier unter der Erde gegart und am Straßenrand direkt zum Verzehr angeboten. Die Lage der Caldeiras lädt wunderbar zu einer kleinen Seewanderung ein oder man schlägt sich ein Weilchen durch den angrenzenden Wald, der direkt zu Beginn mit einem Lost-Places-Häuschen lockt.

Im Sommer kann man auf dem Lagoa das Furnas auch mit sehr nostalgisch anmutenden Tretbooten fahren, aber im Dezember gab es für mich leider weder Tretboote noch Maiskolben. Dafür hat mich die Felswand an der Zufahrt zum Gelände unheimlich geflasht, denn dort trat der Dampf maximal pittoresk seitlich aus dem Gestein heraus.

Ich glaube, ich habe dort eine gute Stunde gestanden und den Dampf wieder und wieder im perfekt stehenden Sonnenlicht eingefangen. Fand ich SO toll, könnte ich glatt hauptberuflich machen.

Lagoa das Sete Cidades

Dieser Kratersee, bestehend aus zwei Teilseen, die durch einen schmalen Durchlass miteinander verbunden sind, gilt als eine der Hauptattraktionen des gesamten Inselarchipels. Man kann mit dem Auto problemlos bis an die Stelle hochfahren, an der ich das obige Foto gemacht habe. Jaaa, das Foto IST stark bearbeitet, aber das Licht war an dem Tag auch ein echt fieser Kandidat. Unbearbeitet würde dieser schöne Ort nur noch nach grauer Suppe aussehen und DAS würde der Sage, die sich um die beiden Seen rankt, absolut nicht gerecht werden. Es heißt, dass die Teilseen aus den Tränen eines unselig verliebten Pärchens entstanden sind. Ein aaarmer Hirtenjunge wollte eine natürlich totaaal schöne Prinzessin ehelichen, aber der Prinzessinnenpapa sagte „NEIN!“. So trafen sich Hirte und Prinzessin an diesem Ort ein letztes Mal und aus dem Abschiedstränen der blauen Augen der Prinzessin formte sich der Lagoa Azul (blauer See) während der Lagoa Verde (grüner See) den Abschiedstränen des grünäugigen Hirten geschuldet ist. Wischt man diese Sage beiseite, ist die bei Sonnenschein tatsächlich unterschiedliche Färbung der beiden Seen jedoch einfach nur auf den Lichteinfall der Sonne und die Reflexion der Nadelbäume zurückzuführen. So heißt es. Ich kann das leider nicht bezeugen, denn als ich dort war, herrschte wie gesagt ziemliches Suppenwetter.

Deshalb hab ich mich dann vor Ort ganz einfach mit einem anderen Highlight, dem Monte Palace, beschäftigt. (Achtung, es gibt wundervolle Aussichtspunkte rund um diesen Doppelsee, aber die habe ich nicht erklommen, weil Wetter. Darüber ärgere ich mich mittlerweile ein wenig. Also, wenn Ihr dort seid, googlet mal ein bisschen rum und lasst Euch nicht wie ich die wirklich tollen Stellen da oben entgehen!)

Monte Palace

Das Monte Palace ist ein gigantischer Lost Place: ein Fünf-Sterne-Hotel, das Ende der 80er Jahre gerade mal 19 Monate lang in Betrieb war. Die abgeschiedene Lage und die Tatsache, dass man dort oben zwar mit einer wunderschönen Aussicht ausgestattet ist, aber von dieser Ausstattung angesichts der vielen, vielen Nebel- und Regentage am Vista do Rei nur selten etwas hat, sorgten dafür, dass das Monte Palace schon bald Konkurs anmelden musste. In den darauffolgenden 20 Jahren wurde das Hotel dann – in der Hoffnung, dass sich irgendwann ein Käufer finden würde, von Sicherheitspersonal bewacht. Aber mit dem Jahr 2010 gab man auch die letzte Hoffnung auf und überließ den Ort der Natur, dem Verfall und so manchen Vandalen, die jedes Zimmer bis auf Wände und Boden entkernten.

Soll heißen: Man kann da einfach so reinmarschieren, durch alle Räume wandeln, sein eigenes Echo durch die Küche schallen lassen, über Balkone klettern und auf dem Dach tanzen. Mich hat diese Atmosphäre wahnsinnig begeistert.

In meinem Kopf spielten sich hochherrschaftliche 80er-Jahre-Szenarien ab und manchmal tauchte auch kurz Jack Nicholson ganz Shining-like auf. Ich glaube, ich bin guet drei Stunden in diesem Lost Place umhergewandert und war einfach baff – nur in den Keller hab ich mich nicht getraut.

Illhéus dos Mosteiros

Um die atlantischen Felsen vor dem Örtchen Mosteiros ranken sich verschiedene Geschichten. Eine Geschichte besagt, dass es sich bei den Felsen um die Zehen des Riesen Almouros handelt, der unter São Miguel ein Schläfchen hält. Mir gefällt aber der Gedanke besser, dass die Felsen einen Mönch samt Kloster, Zepter und Lesepult darstellen.

Joa und mit genau dem Gedanken bin ich dann einfach ein Weilchen am schwarzen Strand von Mosteiros rumgeturnt und habe ignoriert, dass ich da einfach „nur“ schnöde Lavanadeln bewundere. Yeah!

Caldeira Velha

Dieser Ort mit seinen Naturschwimmbädern mitten im Azorendschungel ist einfach saaaaagenhaft! Die gesamte Anlage ist sehr gepflegt, es gibt hervorragende Duschen und Umkleiden, aber dennoch fühlt man sich mit der Natur hier ganz besonders verbunden, da die touristischen Elemente und Gehwege sehr dezent in die Landschaft eingebettet sind.

Die beiden Becken sind zwar von Menschenhand in Beton gegossen, aber es handelt sich um eisenhaltiges Wasser mit leichtem Schwefelgeruch, das sich aus natürlichen Quellen speist. Das große Becken wird von einem kleinen Wasserfall gekrönt, während das kleinere Becken mit badewannenwarmem Wasser punktet.

Weil ich es unangemessen fand, in diesem traumhaften Ruhebereich mit meiner dicken Spiegelreflexkamera herumzurennen, habe ich nur ein paar Fotos mit meinem Handy gemacht, die der Schönheit dieses Ortes leider nicht mal im Ansatz gerecht werden. Aber googlet mal Caldeira Vehlha! Die Bilder, die Ihr dann findet, dürften Euch umhauen!

Termas da Ferraia & Ponta da Ferraria

Hier hab ich irgendetwas gründlich falsch gemacht. Meine Vermieterin hatte mir erzählt, dass sich ganz in der Nähe meines bunten Hippie-Häuschens ein wunderschönes Thermal-Meeresbecken (Termas da Ferraria) befände, das ich unbedingt besuchen sollte. Das, was ich besucht habe, war aber dann leider nur das Schwimmbad (Ponta da Ferraria) NEBEN diesem Meeresbecken. War auch ganz schön und vor allem sehr leer und sehr türkis, aber das mit dem Meer hätte ich noch ein bisschen besser gefunden.

Apropos gefunden: Ich habe das Thermaldings auch im Nachgang nicht gefunden, obwohl es genauuu neben dem Schwimmbecken liegen muss. Komisch, aber kein Weltuntergang. Wenn Ihr dort sein solltet, haltet die Augen einfach noch besser auf als ich oder fragt irgendwen. Ich konnte niemanden fragen. Da war nämlich keiner. (Aber Achtung: durch Instagram weiß ich, dass es dort im Sommer so proppenvoll ist, dass einem schnell die Lust am thermalen Nass abhanden kommen könnte.)

(Illhéu de) Vila Franca do Campo

Vila Franca do Campo ist ein Ort in Süden São Miguels, der früher einmal als Hauptstadt der Insel galt bis ein Erdbeben im 16. Jahrhundert ihn leider platt gemacht und all seine Einwohner getötet hatte. Somit wurde Ponta Delgada zur Hauptstadt São Miguels und Vila Franca do Campo blieb, nachdem der Ort sich von dem Unglück erholt hatte, ein kleines, einfaches Städtchen, in dem heute ca. 4000 Menschen wohnen.

Ich bin ein wenig durch den kleinen Ortkern geschlendert, habe mich über die schönen Mosaikböden und die süße Kirche gefreut, aber leider vergessen, die Wallfahrtskirche Ermida de Nossa Senhora da Paz in Augenschein zu nehmen, die mit ihrem tollen, gekachelten Treppenaufgang als absolutes Highlight des Ortes gilt. Mag daran gelegen haben, dass mich die kleine, vorgelagerte Insel Illheu de Vila Franca do Campo einfach zu sehr begeistert und somit vollkommen abgelenkt hat. Diese Insel besteht aus einem einzigen Vulkanschlot, dessen Kraterwand an einer Stelle  durchbrochen ist. Dadurch ist eine 150 Meter breite Lagune entstanden, in der früher Fischerboote Schutz vor tobenden Stürmen suchten, welche aber heute in den Sommermonaten als natürliches Schwimmbecken genutzt wird. Leider konnte ich mir das Schätzeken nicht von nahem angucken. Die Boote, die mehrmals täglich zwischen der Insel und dem Festland hin- und herpendeln, fuhren im Dezember leider nicht. Also hab ich einfach am Südufer São Miguels gestanden und in die Ferne geschmachtet. So ist das halt im Dezember – man wird zwar nicht von Tourimassen über den Haufen gerannt, aber dafür muss man halt auf die eine oder andere Attraktion verzichten. Für mich geht diese Rechnung in jedem Fall auf.

 Terra Nostra Parque

Der Terra Nostra Parque ist ein botanischer Garten mitten im Furnas-Tal. Die gesamte Anlage ist wunderschön angelegt und ich wage zu behaupten, dass selbst Leute, die mit Botanik nicht groß was am Hut haben, hier gerne durchschlendern werden. Mich haben vor allem die tollen Tierskulpturen und die riiiiiesigen, alten Bäume mit ihren mächtigen Wurzeln gekriegt.

Auch hier findet sich die Gelegenheit für einen thermalen Beadegang. Direkt im Eingangsbereich stößt man auf ein großes Becken mit braunem Wasser, das bei 38 Grad eine heilsame Wirkung haben soll.

Aber auch weiter hinten im Park versteckt sich das eine oder andere kleine Bassein, in dem man sicherlich mehr Ruhe findet als im Hauptbecken. Ich habe an dieser Stelle auf ein Bad verzichten müssen, da ich einige Stunden zuvor bereits eine andere Therme besucht und kein trockenes Handtuch mehr am Start hatte. Andernfalls hätte ich das mit der heilsamen Wassernummer gerne mal ausprobiert. (Ich hatte mir übrigens vorgenommen, ein richtig schönes Foto von diesem schlammig wirkenden Wasser zu machen – hat irgendwie nicht so gut geklappt.)

So. Das waren meine zehn São Miguel Highlights. Ich hatte zwar noch Einiges mehr auf meiner To-See-Liste, aber so ein Urlaub soll ja nicht damit enden, dass man zur Kur muss, weil man im Dauerstress von Attraktion zu Attraktion gerast ist, ne?! Also Mut zur Lücke = Ja zur Entspannung!

In den letzten Wochen bin ich auf Instagram übrigens einer Familie gefolgt, die ihren Azorenurlaub per Instastroy gezeigt hat – also mitten im Sommer. Da hab ich mit meinen Dezembererfahrungen nicht schlecht gestaunt. So toll ich es in der Vorweihnachtszeit auf São Miguel auch fand…jetzt will ich da noch mal hin – und zwar im Sommer! Und ich würde glatt nomma die gleichen Unterkünfte buchen, weil ich mich dort so wohl gefühlt habe. Falls sie Euch interessieren, guckt gerne mal HIER.

Merke: Das nächste Mal auf São Miguel ruhig auch mal ein paar von den drölf Millionen Kühen fotografieren.

 

  • kind
    22. August 2017

    Wie liebevoll du alles beschreibst und wie viel Background-Wissen du dir angelesen hast. Ich bin ganz begeistert.

    „SCHAAAATZ, wir suchen doch noch ein neues Reiseziel. Wir müssen nach Sao Miguel! Die Juli von Instagram sagt das ist toll da. GUCK MAL.“

  • marika
    22. August 2017

    Toll, die Azoren nun nochmal aus deinem Blickwinkel zu sehen!
    Im letzten Satz fühle ich mich doch tatsächlih angesprochen und freue mich, dass ich dir Lust auf mehr gemacht habe :)) … und über die Unterkünfte müss ma nochmal reden 😉 die waren nämlich bei uns der Hammer!!

  • Katja
    22. August 2017

    Hallo liebe Juli! Zunächst einmal: Yaaaay, der Blog ist Online!!! 🙂 🙂 🙂 Seit Deiner Island-Reise folge ich Dir virtuell und es freut mich sehr dass es ab sofort hier mehr von Dir zu hören bzw. lesen gibt. Nun aber zur eigentlichen Sache: Hach ja, Sao Miguel! <3 Wir waren letztes Jahr nur wenige Wochen vor Dir auch zum ersten Mal auf diesem wundervollen Fleckchen Erde. Diese Landschaft! Dieses Grün! Dieses Wetter! Diese Kühe! Eigentlich kann man gar nicht anders als die Azoren zu lieben. Danke dass du davon berichtest, so wurden meine Erinnerungen an all die zauberhaften Orte grade wieder aufgefrischt! 🙂

  • Bea
    22. August 2017

    Ich liebe das Bild mit den Dampfschwaden aus den Felsen. Das ist so SO schön.

  • Lisa
    23. August 2017

    Ich glaube, die Azoren haben alles das von Portugal, was mir gefallen hat und alles, was mir nicht gefallen hat, trifft hier nicht zu. Also als Reiseziel gespeichert 🙂

  • Silke
    5. September 2017

    Hallo Juli, der Bericht ist geil. Gibt es deinerseits Empfehlungen wegen Ünterkünfte? Du hast sicher vorab gebucht, oder?
    Mit welcher Airline bist du geflogen? Wäre cool noch ein paar gesonderte Infos zu haben. Ich schätze, dass das ganz sicher was für uns wäre. Liebe Grüße.

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Meine Azoren-Hütten
Island. Ach Island!