Neuland „Meditation“ (Oder: Katzenkackehass)

Schönen guten Tach! Ich habe gerade zum ersten Mal in meinem Leben versucht, zu meditieren. Und das war so:

Ich hatte mich zu einer Online-Meditation angemeldet. Kurz vor der vereinbarten Uhrzeit loggt man sich ein und befindet sich dann mit anderen Meditationswilligen in einem Webinar. Auf dem Bildschirm sieht man die Person, die die Meditation anleitet, und rechts daneben gibt es ein Kommentarfeld, in welches die Teilnehmer – wie der Name schon sagt – Kommentare schreiben können. Ich war für meine Wochenendverhältnisse extra früh für diese Nummer aufgestanden und saß frisch geduscht und gespannt vorm Laptop. Ich hab sogar ne Kerze angemacht und neben den Laptop gestellt, weil…ja, weiß ich auch nicht so genau. Weil Stimmung und so.

Nach einer kurzen Begrüßung ging’s dann auch schon los. Ich und etwa 700 andere Menschen wurden aufgefordert, die Augen zu schließen. Augen schließen? Super! Kann ich. Aber danach wurde es gelinde gesagt etwas schwierig für mich:

Wir sollen uns bequem und aufrecht hinsetzen. So aufrecht, als ob man an einem unsichtbaren Faden nach oben gezogen werden würde. In meiner Vorstellung ergibt das mit dem Faden eine absolut KERZENGERADE Haltung. Also sitze ich kerzengerade. Und atme. Denn so lautet die Aufforderung. Durch die Nase ein und durch den Mund wieder ausatmen. Das fällt mir schwer. Ich hab da noch nie drauf geachtet, aber Nasenatmung ist bei mir offensichtlich echt nicht angesagt. Ich will durch den Mund ein- und ausatmen. Aber ich strenge mich an! Durch die Nase ein und durch den Mund aus. Und dann höre ich, dass Emma Plemmplemma das Katzenklo betritt. Knirsch, knirsch.

Ich versuche, mich nicht beirren zu lassen. Ein und aus und so. Allerdings schaffe ich es nicht wirklich, mich auf meine Atmung zu konzentrieren, weil mich mein Rücken terrorisiert. Kerzengerade sitzen hat er in der schmerzfreien Variante leider nicht länger als 30 Sekunden im Angebot. Während ich mit meiner Atmung und meinem Rücken kämpfe, kackt die Katze.

Jeder Katzenbesitzer weiß was das heisst.

Genau in DEM Moment, in dem ich mich beim Einatmen auf meine Nasenspitze konzentrieren soll, durchströmt ein – Verzeihung – Kackeduft meine Wohnung, mit dem man Kriege gewinnen könnte. Ich überlege kurz, ob ich zum Katzenklo rennen und es ganz schnell säubern sollte, aber wenn der Geruch erst einmal in der Wohnung hängt, dann bleibt er auch eine ganze Weile, egal ob der Haufen noch im Klo liegt oder nicht – Katzenbesitzer-Ehrenwort. Also bleibe ich (unter Schmerzen) kerzengerade sitzen, atme und hasse meine Katze. Meditation und Hass erscheinen mir in der Kombination äußerst unangebracht, aber da will ich mal was Neues wagen, überwinde mich total, werfe all meine Vorurteile über Board, stehe extra früh auf und bin ganz echt und ehrlich guten Willens, ganz viel und super bewusst zu atmen – UND GENAU DANN MUSS DIE KATZE KACKEN?! Das ist doch scheiße!

Es kommt, was kommen muss. Emma tanzt den „Kacke-Tanz“. Vielleicht kennt Ihr das: Katze hat ihr Geschäft erledigt und rennt danach minutenlang wie bekloppt durch die Wohnung. Warum das so ist, weiß ich nicht, ist aber so. Vielleicht versucht sie, vor dem Gestank wegzulaufen.

Die Katze rennt und rennt und rennt, schlägt Haken, rutscht über den Boden, knallt in Wände, springt auf den Kratzbaum, springt wieder runter, rennt zum Katzenklo, wühlt im Streu rum, krakeelt mit vollster Inbrunst durch die Wohnung und rennt und rennt und rennt. Ich atme.

Ich beschließe, dass mein visionierter Faden gerissen ist und lehne mich auf meinem Stuhl zurück. Ich will mich echt auf dieses Meditieren einlassen, aber kerzengerade haut das echt nicht rein.

Mittlerweile sind wir in „das Thema“ eingestiegen. Man soll sich eine „Sache“ aussuchen, an der man momentan arbeitet, in die man ganz viel Zeit und Mühe investiert, um sie hinzubekommen. Ich denke an diesen neuen Blog. Man soll das Gefühl erspüren, das man mit dieser „Sache“ verbindet. Das ist einfach. Ich fühle Frust, weil das alles viel länger dauert als gedacht, weil ich die Schriftart im Theme wider Erwarten nicht global ändern kann, weil mir noch zig Fotos zu den Blogposts fehlen, weilweilweil. FRUST! Und dann sollen wir uns vorstellen wie es uns mit unserer Sache ginge, wenn wir einfach allen Druck rausnehmen würden.

Wir alle sind nämlich jetzt schon gut. Und erfolgreich. Sagt die Meditationsleitung.

Na gut. Ich muss mich ein bisschen anstrengen, um diesem Gedanken zu folgen, aber mit etwas Biegen und Brechen kriege ich es hin. Ich bin gut, weil ich dran bleibe. Ich bin erfolgreich, weil ich mich mit WordPress auf neues Terrain wage und das bislang ganz gut gewuppt kriege. Trotzdem stinkt es hier ganz, ganz schlimm nach Kacke.

Emma rennt mittlerweile nicht mehr wie von der Tarantel gestochen herum. Sie sitzt neben mir auf dem Boden.

Ich habe die Augen geschlossen, aber ich kann sie hören, weil sie sich den Hintern sauber leckt. Nervt gar nicht das Geräusch! Aber ich ignoriere sie, atme und soll plötzlich die Hand auf mein Herz legen. Also lege ich die Hand auf mein Herz.

Das muss eine Art Signalwirkung gehabt haben, denn jetzt springt Emma auf meinen Altpapierberg, der zum Abtransport im Flur steht, und kratzt wie bekloppt an der Pappe rum.

Mit der Hand auf meinem Herz schreie ich: „DU HAST DOCH WOHL DEN ARSCH OFFEN?!“. Katze erstarrt. Und ich bin sofort beschämt. Ich sitze hier und will meditieren, es geht um Liebe, Dankbarkeit, Erfülltsein und all sowas und ICH brülle meine Katze mit einer Stimme an, die nach Hass, Tod und Verderben klingt?! Das ist nicht gut. Das ist das Gegenteil von gut.

Die Meditationsleitung sagt, dass ich gut bin. Also alle, die ihr zuhören, sind gut. Gut genug. Affirmation und so. Ich finde mich grad gar nicht gut. Ich atme durch den Mund und nicht durch die Nase ein, kann nicht kerzengerade sitzen, bin voller (Katzen-)Hass und schreie so aggressiv herum, dass ich mich vor mir selbst erschrecke. Aber ich versuche trotzdem so zu tun, als wäre ich gut. Und fühle mich wie ein Betrüger.

Dann sollen wir uns vorstellen, dass wir unter einem Wasserfall stehen. Geil! Ich mag Wasserfälle! Stelle ich mir voll gern vor. Das Wasser, das über unseren Kopf fließt, ist so frisch, so klärend, so alles Mögliche, dass wir uns erfrischt, gestärkt, wach, energiegeladen und voller Tatendrang fühlen. Ich will ehrlich gesagt nur endlich die Kacke aus dem Katzenklo rausschaufeln.

Dann dürfen wir die Augen öffnen. Die Meditationsleitung sieht beseelt aus. Ich glaub, ich hab noch nie gesagt, dass irgendjemand beseelt aussähe, aber so sah sie halt aus. Erfrischt, gestärkt, wach, energiegeladen und voller Tatendrang. Und sehr, sehr glücklich. Zum Glück kann ich mich grad nicht selber sehen, aber ich weiß, dass ICH so nicht aussehe.

Mein Blick fällt auf die Kommentarspalte neben dem Video. Sie platzt vor lauter freudiger, beseelter Kommentare. Hans, Franz, Sabine und zig Andere posten Herzchen, schreiben wie gut sie sich jetzt fühlen, wie genau richtig diese Meditation für sie war, wie dankbar sie sind. Einer schreibt sogar, dass ihm die Tränen kamen.

Scheiße. Ich will das auch. Diesen Supereffekt. Diese Belohnung dafür, so früh aufgestanden zu sein an meinem freien Tag. Dieses Beseeltdings. Fühle mich ziemlich ausgeschlossen.

Aber es geht noch weiter. Es folgen zwei Dankbarkeitsminuten. Also wieder Augen schließen, Hand aufs Herz und an all das denken, wofür man dankbar ist. „DAS kriege ich hin!“, denke ich noch, aber ich wohne an einem recht steilen Berg. Und manchmal parken hier Leute, die am Berg nicht anfahren können. Und genau so jemand versucht gerade, auf der gegenüberliegenden Straßenseite auszuparken, ohne in das hinter ihm geparkte Auto zu rollen. Gas geben, Motor heult auf, Gas geben, Motor heult auf, Gas geben, Motor heult auf, Gas geben, Motor heult auf. Maaaaaah! MAAAAAAAAH! Ich komm Dir gleich da runter und park Dein Auto für Dich aus und dann kannst DU mal schön dankbar sein, ey! (Ey. Vor allem ey.)

Man könnte mir auch einfach nen Typen mit Kettensäge unters Fenster stellen. Wäre nicht minder nervig. Stattdessen sitzt aber mittlerweile Emma wieder neben mir auf dem Boden und schreit. Sie schreit und schreit und schreit und ich denke „HALT DIE FRESSE! ICH HAB DIR DA VORHIN EXTRA FRISCHES FUTTER HINGESTELLT, ALSO SCHREI MICH NICHT AN!“.

Aber wenigstens brülle ich nicht wie vorhin durchs Wohnzimmer. Ich brülle nur innerlich. Trotzdem. Läuft nicht so gut mit der Meditation. Links Kettensägen-Motorheul, rechts hysterisches Katzengeschrei, in mir pure Aggression. Verdammt, wofür bin ich gerade dankbar? WOFÜR?!

Ich bin dankbar dafür, dass ich es wenigstens versucht habe.

Wir dürfen erneut die Augen öffnen. Die Kommentarspalte ist voller Liebe, Herzchen und Dankbarkeit. Ich mache das Fenster zu, das Katzenklo sauber und blase meine total atmosphärische Kerze aus.

Ich möchte das wirklich. Das = mich an neue Dinge, Wege, Methoden und Haltungen herantrauen. Und ich habe in den letzten Wochen SO viel Gutes über Meditation gehört, dass ich – die alte Traumreisenhasserin – es wirklich ausprobieren wollte. So wirklichwirklich. Ehrlichen Herzens und so. Ich fand mich sehr unvoreingenommen und wohl gewillt.

Aber ich kann es nicht anders sagen: Mein erster Meditationsversuch war im wahrsten Sinne des Wortes kacke. Trotzdem: Einmal ist keinmal. Ich beschließe jetzt, dass dieses erste Mal schlichtweg nicht zählt. Das war einfach die grandiose Komik meines Lebens, die mir ständig irgendwelche Beinchen stellt, aber noch geb ich nicht auf! Beim nächsten Mal sperre ich die Katzen ins Schlafzimmer.

So. Und jetzt bin ich dankbar für das halbe Hanuta, das im Kühlschrank auf mich wartet. Das Thema mit der gesunden Ernährung für einen guten Start in den Tag ist heute (noch) nicht dran.

PS: Falls jemand erahnen kann, über welches Meditationswebinar ich hier schreibe, sei Folgendes gesagt: Mein Bericht ist unter keinen Umständen als Kritik zu verstehen! Ich finde die Person, die das anbietet, ziemlich super und bin lediglich an mir selbst gescheitert. Nicht dass irgendjemand behauptet, ich hätte einen negativen oder abfälligen Post über das Angebot an sich geschrieben. So sind meine Zeilen absolut nicht gemeint! Warum ich das Webinar nicht verlinke? Weil es sicherlich schönere Kontexte gibt als Katzenkacke, mit denen dieses Meditationsangebot bei Google auftauchen könnte.

PPS: Eigentlich liebe ich meine Katze(n). Echt jetzt!

Merke: Meditieren lernen, um Katze nicht mehr anbrüllen zu müssen.

 

  • Frau Mirtana
    22. August 2017

    Ich entschuldige mich im Voraus dafür daß ich darüber so herzhaft lachen mußte. Erinnert mich an meine eigene erste Begegnung mit Meditation. Ich war damals das erste Mal in einem Yoga-Seminarzentrum (in dem ich dann auch ein ganzes halbes Jahr gelebt habe …) und dort begann der Tag morgens um sechs (!) mit Meditation sowie anschließendem Mantra-Gesinge. Jetzt lag der Raum wo wir morgens alle so auf dem Boden im Schneidersitz herum saßen und meditieren sollten auf der Seite wo sich ein Bauernhof in nächster Nachbarschaft befand. Eine Schweinezucht.

    Nun hatte irgendwer wohlmeindes gedacht es sei eine tolle Idee morgens frische Luft in den Raum zu lassen. Es roch also penetrant nach Schweinestall. Und kaum saß ich zwei Minuten still auf meinem bereits schmerzenden Hinterteil – da fingen die Schweine an einen Heidenradau zu machen. Fütterungszeit! Und dann brüllte einer der Gäste „Ihr verdammten Schweine, wie soll ich denn hier in Ruhe meditieren?!“

    Ich wünsche Dir viel Entspannung und Gelassenheit für den weiteren Meditationsweg 🙂

    Liebe Grüße,
    Mirtana

  • Kindausmruhrpott
    22. August 2017

    Ich glaube nicht, dass das Thema Meditation, Yoga, etc. was für mich sind.
    Ich würde eh nur da sitzen, mit geschlossenen Augen, und überlegen was ich gerade alles aufräumen oder erledigen könnte, oder gleich noch tun muss,

    Aber danke für den Text. Ich habe schwer gelacht.
    Vorallem wegen deiner Katzen. Ich kenn das! 😀

  • Simone
    22. August 2017

    Ach Juli, genau diese Texte von dir hab ich so vermisst! Keine kann Alltagskackkomik besser in Worte fassen.

    Ich freu mich, dass du wieder „da“ bist!
    Alles Liebe, Simone

    PS: Meine Katze schaut mich beim Yoga machen erst verwirrt an und leckt dann an meiner Stirn rum… Joa… Fast Entspannend.

  • Fraupiepsegal
    22. August 2017

    Ich musste sehr Lachen. Ich weiß welches sonntägliche Webinar du meinst und ich bin immer froh, wenn Katzen und Kinder in der Zeit irgendwie beschäftigt sind und mich nicht aus meiner mühevoll aufgebauten „inneren Ruhe“ rausschmeißen. Und ja: ich weiß genau was du meinst… eine meiner Katzen schafft es immer (!!!!) wenn ich mal in der Badewanne bin und oft wenn ich duschen bin auf ihr Klo zu gehen 🤢 .
    Ganz liebe Grüße 💚.

  • Julia
    22. August 2017

    Jetzt mal abseits von der Meditation: ich habe Tränen gelacht, als du den „Kacktanz“ beschrieben hast. Verbringe schon mein ganzes Leben mit Katzen und kenne den zu gut!
    Du schreibst wunderbar, liebe Juli ♥

  • Silberweide
    22. August 2017

    😂herrlich, fast bildlich sehe ich die Situation vor mir😂vielen Dank für diese Lacher🌹wie Simone es bereits schrieb, deine Texte gewinnen auch dem Alltagskack noch was lustiges ab, sowas kann keiner erfinden, denn es passiert einfach😅vielen Dank für diesen wunderbaren ersten Versuch💪nicht aufgeben🍀

  • Lena
    22. August 2017

    Ich musste so sehr lachen, auch wenn es für dich in der Situation nicht lustig war 😅 Juli ich liebe deine Texte so sehr. Will demnächst auch meditieren. Bin schon gespannt, ob ich es auch schaffe. Ich habe auch Probleme , mit ruhig atmen durch die Nase und so… 😄

  • Tanja
    22. August 2017

    hahahahahaha

    Hach Juli, DANKE! Ich hab Tränen gelacht, einfach soooo gut! Erinnert mich etwas an meine erste Yogastunde – zwar ohne kackende Katzen, dafür mit Trecker draußen mitten im Nirgendwo, der natürlich ausgerechnet da auf dem Feld langtuckern musste als wir mit geschlossenen Augen auf dem Boden lagen, uns entspannen und wer weiß wohin träumen sollten…ging nicht! Und ich habe mich im ersten Moment wahnsinnig darüber geärgert, klassischer Überaktivismus und Ehrgeiz – ich wollte natürlich alles sofort auf Anhieb supergut hinkriegen…aber dann habe ich innerlich laut STOPP zu mir gesagt und mir verbal um die Ohren geknallt, dass ich eben nicht perfekt sein muss und alles in der ersten Stunde super können muss. Ich habe es dann tatsächlich geschafft loszulassen und einfach auf mich und mienen Körper zu hören, was grade geht und was nicht. Das war eine echt schöne Erfahrung 🙂

    Woran mich das noch erinnert: an den Film „Eat. Pray. Love“ (ich habe es leider immer noch nicht geschafft das Buch zu lesen). Für mich geht es dabei darum herauszufinden, was für einen selbst richtig und wichtig ist. Ich kann mir z.B. sehr gut vorstellen, dass du auf einer deiner Reisen sehr wohl in diesen „Meditations-Flow“ kommen könntest, vermutlich genau dann, wenn du es gar nicht erwartest 🙂

  • Christin
    22. August 2017

    Ich mag Meditation und Entspannungsübungen…und ich wäre nie auf die Idee gekommen, so etwas im Internet zu suchen (und dass es dort Seiten geben könnte, wo man quasi „live“ in einer Gruppe mitmacht, aber eigentlich zu Hause (oder im Büro etc.) sitzt.
    Über CD kenne ich das, aber da muss einem die jeweilige Stimme liegen, desjenigen, der anleitet.
    Von daher ziehe ich bei so etwas den wirklich Live-Kontakt vor, also wirklich in einer Gruppe zu sein (Einzelstunden bei jemanden gehen zwar auch, aber die sind logischerweise teurer, weil man sich bei einer Gruppe ja den Preis, den der Anleiter bekommt, teilt). Ich denke, dann kann die Anleitung mehr auf die Leute eingehen, man kann eher direkter Fragen stellen, sich austauschen und die Atmosphäre mitbekommen, die da ist. Das ist zu Hause dann doch ein bisschen anders, eben weil es zu Hause ist.
    Mittlerweile kenne ich soviele Möglichkeiten zu meditieren und zu entspannen, dass ich es in der Regel alleine für mich mache. Allerdings bedeutet „wissen, wie es geht“ nicht immer gleich, dass es im jeweiligen Moment geht. …umso schöner dann, wenn es geht! 🙂

  • LIna
    22. August 2017

    Ich musste gerade so lachen – vielen Dank, dass du die Alltagskomik so herrlich mit uns teilst. Das Thema Meditation beschäftigt mich auch gerade sehr und ich hoffe so, dass ich es jetzt mal wirklich schaffe dabei zu bleiben… Dir dafür auch alles Gute!!!

  • Bea
    22. August 2017

    Großartig 😂😂 ich musste gerade wirklich sehr lachen obwohl die Erfahrung per se wirklich bescheiden war für dich. Mit etwas Übung wird es hoffentlich leichter für dich werden.

    Lustigerweise kenne ich dieses after-kacken-Verhalten von meinem Hund. Wenn man morgens von der Gassirunde zurück kommt, rennt er im Schweinsgalopp die Treppen hoch, mit Karacho in die Wohnung und dann wird hier Party gefeiert mit seinen Kuscheltieren und sich am Teppich gewälzt. Hält so gute 5 Minuten und dann ist’s wieder vorbei 😂😂🐶

  • FINCHENMAGSMEER
    23. August 2017

    Selten so gelacht… 😀 Und ich kann es sooo gut nachvollziehen, bin auch Katzenmama und Dosenöffnerin und Katzenhaufen sind einfach uhhhhh….. Und kommen oft im falschen Moment…. wenn man selber gerade beim Essen ist oder so… Bitte weiter solche herrlichen Berichte, voll (in wahrsten Sinne des Wortes) aus dem Leben gegriffen!!!!

  • Milchschaumplus.
    25. August 2017

    Das ist dir alles so passiert, damit du diesen Text schreiben und soooo viele Menschen zum Lachen bringen kannst!
    Und das ist Meditation – genau das – erstmal und immer mal wieder läufts kacke (ähm, ja… hab ich als erstes gedacht, und lass das jetzt mal stehen ;))
    Danke für die witzige Story! (und tatsächlich würde ich gerne wissen, welches Webinar – gibt es von der Dame auch podcast?!? Also, dann weiß ich glaub ich Bescheid…)
    LG Nadine

  • A.
    25. August 2017

    Großartig. Ich bin so froh. Also, daß ich nicht so allein bin. Damit, daß das jedes Mal (ja, ich bin schon einige Schritte weiter im „Klappt-schon-wieder-so-GAR-nicht“-Meditieren….) nicht selten endet das statt in einer vorgestellten glückseeligen Liebesblase um mich herum mit einem riesengroßen schweren Haßbrocken in mir drin…. auf mich selbst, auf alle anderen, auf das Meditieren an sich…. aaaaaarrrrgghhhh statt ommmm quasi….
    Egal. Weitermachen. Vielleicht platzt irgendwann der Haßbrocken und wir bekommen die Liebe übergestülpt…. derweil esse ich glückseelig jetzt Marshmallows zum Frühstück (auch da bin ich ziemlich bei Dir und von „gesund“ weit weg).

  • Chantal
    1. September 2017

    Entschuldige bitte. Aber ich habe soooooo sehr lachen müssen. Ich bin auch katzenbesitzerin und konnte mir dein Dilemma bildlich vorstellen. Wie oft gibt es bei mir solche Situationen. Bei Meditation noch nicht,habe ich bis jetzt nicht probiert. 🙂 Aber danke für diese Aufmunterung. Und viel Durchhaltevermögen für weitere Meditationslektionen ohne Katzenkacke 😉
    Liebe Grüsse Chantal

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